Die New York Knicks haben versucht, die als „Fehlinformation“ bezeichneten Berichte über die Vergabe ihrer NBA-Meisterschaftsringe richtigzustellen. Auslöser war eine Phishing-E-Mail, die Mitarbeiter erhielten und die sich als Chance tarnte, einen Ring zu beanspruchen.

Berichten zufolge erhielten einige Mitarbeiter im September eine E-Mail mit dem Betreff „Dein Mitarbeiter-Meisterschaftsring ist da“. Wer jedoch auf den Link in der E-Mail klickte, erfuhr, dass er einen Phishing-Test nicht bestanden hatte und an einem verpflichtenden Cybersicherheitskurs teilnehmen müsse.

Ein Sprecher von Madison Square Garden (MSG) räumte am Freitag ein: „Die Ringe als Köder zu benutzen, um die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter zu gewinnen, war ein bedauerlicher Fehler.“

In einer weiteren Stellungnahme am Samstag gestand MSG ein, dass es ein Fehler war, eine E-Mail zur Ringvergabe für die Schulung der Mitarbeiter in Sachen Cybersicherheit zu nutzen. Die Mitarbeiter daran zu erinnern, das geistige Eigentum des Unternehmens zu schützen, sei hingegen kein Fehler gewesen.

Ringvergabe steht noch bevor

Die Knicks hatten in der vergangenen Saison ihren ersten Titel seit 1973 gewonnen. Die Spieler erhielten ihre Ringe am Dienstagabend, verloren danach jedoch ihr Saisoneröffnungsspiel gegen die Philadelphia 76ers von LeBron James.

MSG erklärte, dass mehr als 275 Mitarbeiter bereits in etwa vier bis sechs Wochen Ringe erhalten sollen. Der Gesamtwert liege bei mehr als 3,7 Millionen US-Dollar.

„Es gibt eine große Menge an Fehlinformationen über die Meisterschaftsringe“, stellte das Unternehmen in seiner Mitteilung klar. „Der Plan war immer, mehr als 275 Ringe und Schmuckstücke an die Personen in der Organisation zu verteilen, die am Erfolg der letzten Saison beteiligt waren.“

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